Neben diesen beiden großen, die gesellschaftliche Debatte um direkte Demokratie im Wesentlichen prägenden Sichtweisen ist insbesondere im rechtsextremistischen und rechtspopulistischen Spektrum eine dritte Strömung sichtbar. Vollständige … Flankierend sollen Referenden treten, mit denen die direkt gewählten Amtsinhaber möglicherweise in den Parlamenten kontroverse Vorhaben direkt durch das Wahlvolk beschließen lassen können. Überwiegend stehen die gleichen direktdemokratischen Instrumente wie auf Bundes-/Landesebene zur Verfügung, oftmals unter geänderter Bezeichnung (Gemeindevolksabstimmung, Gemeindevolksbefragung, Gemeindevolksbegehren). Fragen der Finanzierung staatlicher Tätigkeiten fänden im Volk oft keine Mehrheit, weil sie wie die meisten zusätzlichen Steuerbelastungen zu Lasten der Mehrheit gingen. Was sagen Befürworter und Gegner von Volksentscheiden? Dagegen wird häufig eingewandt, dass primär die schlechte Ausgestaltung der direktdemokratischen Instrumente problematisch gewesen sei. Das Bienen-Volksbegehren ist ein aktuelles Beispiel für direkte Demokratie. [26] Andererseits wird das Thema auch in der Zivilgesellschaft zunehmend diskutiert[27], wobei oftmals das sogenannte Salzburger Modell gefordert wird, das einen Ausbau der direkten Demokratie in Österreich insbesondere um das Recht auf verbindliche Abstimmungen durch Initiativen aus dem Stimmvolk vorsieht. Sie waren unklar und suggestiv formuliert und boten zudem nur die Möglichkeit, bereits vollzogenen Maßnahmen im Nachhinein zuzustimmen. In aller Regel umfassen sie die Einbringung der Vorlage (der Initiative) und die Entscheidung über diese mehrere Einzelverfahren, die aufeinander aufbauen. So wird in dieser Strömung die Direktwahl von prominenten politischen Ämtern, wie beispielsweise des Bundespräsidenten, des Bundeskanzlers oder der Ministerpräsidenten (Deutschland) bzw. In diesem Fall nimmt die stimmberechtigte Bevölkerung in einer Gemeindeversammlung die legislative Arbeit selbst vor. Indirekte und direkte Diskriminierung. Zu den ersten Staaten, die diese adaptierten, gehörten einige US-Bundesstaaten wie z. negativen Auswirkungen auf das Funktionieren der Demokratie zu rechnen sei. In einer direkten Demokratie liege die Macht zum großen Teil bei den Medien, die allerdings oft nicht nur das Wohl der Bevölkerung im Auge hätten. Mein ZDFtivi - Login. Nach diversen Korrekturen des Vertrages wurde ein weiteres Referendum am 2. Einerseits streben einige österreichische Parteien, darunter auch Parlamentsparteien wie die FPÖ oder die Neos eine Umformung des österreichischen Systems in das Schweizer Modell, an in der Erwartung, den „Volkswillen“ auf ihrer Seite zu haben. Jahrhunderts, zeigten deutlich, dass sich immer weniger Menschen durch diese vertreten fühlten. Im Idealfall darf jede Person, die diesen Regeln unterworfen ist, sich bei der Erstellung b… Alle Schüler/-innen bilden die Basis (das heißt "Ausgangslage") und die Mehrheit entscheidet in einer Wahl über das Ausflugsziel. Seit 1992 unterliegen Staatsverträge, seit 2003 auch Verfassungsänderungen und Beschlüsse, die einmalige Ausgaben von 500.000 CHF oder wiederkehrende Ausgaben von 250.000 CHF beinhalten, dem fakultativen Referendum, das 1500 Liechtensteiner (ca. „Wir leben in einer Demokratie“ hört man oft. Zusammen mit einem LKW oder anderen Baustellenfahrzeugen macht der Kran besonders viel Spaß! Ihr habt es vielleicht schon erlebt: in der Klasse sind heftige Diskussionen im Gange. Fridays for Future, die anhaltenden Proteste gegen Stuttgart 21, oder vor einigen Jahren die Occupy-Bewegung: Alle diese Beispiele machen deutlich, dass das Interesse an Politik groß ist und die Menschen sie nicht den Politikern alleine überlassen wollen. Grosse Reformprojekte haben zwar einen langen Vorlauf; am Ende steht aber ein breit abgestützter Kompromiss, der auch über die nächsten Wahlen hinweg bestand hat …“. Alle dürfen ihre Meinung frei sagen. zum Video so geht MEDIEN Sag doch was Du willst! Mit Greifarm, Ladeschlitten, Seilwinde, Laufkatze, offener Kabine. So können das Parlament oder das Volk zwar Gesetze beschließen, die letztliche Entscheidung über deren Annahme trifft aber einzig der Fürst oder ein von ihm ernannter amtsausführender Stellvertreter. Bei allen direktdemokratischen Instrumenten kann das Volk entweder selbst eine Vorlage (eine Initiative) in die gewählten Vertretungen einbringen und/oder über eine Vorlage direkt abstimmen. Bild vergrößern In einer direkten Demokratie gibt es folglich kein Parlament. Ganz wichtig in einer Demokratie ist, dass die Wahlen frei und geheim sind. In kleineren Kantonen können das neben den Gesetzen auch der Finanzhaushalt und somit auch die Steuersätze sein. In der Europäischen Union sorgten in den 2000er Jahren vor allem die Referenden über den EU-Verfassungsvertrag in Frankreich und den Niederlanden für Aufsehen, bei denen die Ratifizierung des Vertrages von der Mehrheit der Abstimmenden abgelehnt wurde. Wir logo! Auch das Fürstentum Liechtenstein kennt seit der Verfassung 1921 direktdemokratische Verfahren. Das verändert die Gesellschaft. In der Politik beschäftigen wir uns hauptsächlich mit Regeln. Diese spricht sich vordergründig zwar ebenfalls für eine Ausweitung der direkten Demokratie aus, trägt dabei aber stark bonapartistische Züge und konzentriert sich vorwiegend auf Personenwahlen und referendumsähnliche Verfahren mit akklamatorischem Charakter. Einige Gegner der direkten Demokratie räumen ein, viele dieser Nachteile könnten durch entsprechende Verfahrensregelungen abgemildert oder gar beseitigt werden, etwa indem beispielsweise die Steuergesetzgebung von der direktdemokratischen Entscheidung ausgeschlossen bleibe. Nach der Deutschen Wiedervereinigung und der Gründung der östlichen Bundesländer wurden dort überall – nicht zuletzt aufgrund der obrigkeitsstaatlichen Erfahrungen in der DDR – Volksgesetzgebungen in die jeweiligen Verfassungen aufgenommen. Während der Diktatur der Nationalsozialisten wurden vier Referenden durchgeführt (Austritt aus dem Völkerbund 1933, Ämterzusammenlegung Reichspräsident und Reichskanzler 1934, Rheinlandbesetzung 1936 und Anschluss Österreichs 1938). Gelegentlich werden auch Aspekte der Bürgerbeteiligung, Informations- und Akteneinsichtsrechte als „direkte Demokratie“ bezeichnet. Als weitere Quelle für Traditionen der direkten Demokratie wird bisweilen auch der germanische Thing genannt. Hiermit verbunden wird häufig die Gefahr gesehen, dass direktdemokratische Prinzipien zu „schlechten“, weil sachlich nicht angemessenen Lösungen führten. Unterschriften bereits am 10-%-Unterschriftenquorum und schaffte es nicht zum Volksentscheid. Jeder darf seine Meinung äußern, sich informieren und versammeln. In der repräsentativen Demokratie hingegen wählt das Volk nur seine Vertreter (Repräsentanten, Politiker). Das Bundesverfassungsgericht sowie die überwiegende Zahl der Staatsrechtler interpretiert diesen Widerspruch derart, dass eine Volksgesetzgebung auf Bundesebene eingeführt werden kann, allerdings erst nach Ergänzung des Art. … Das prägt unsere politische Kultur und führt dazu – auch wenn sich Parlament, Regierung und Bevölkerung einmal nicht einig sind –, dass keine Kluft zwischen Bevölkerung, Parlament und Bundesrat entsteht … In unserer Demokratie sind alle wichtig. Lehnt der Landtag die Initiative ab, kommt es zur Volksabstimmung. Direkte Demokratie D. D. (auch: plebiszitäre Demokratie) bezeichnet eine demokratische Herrschaftsform, bei der die politischen Entscheidungen unmittelbar vom Volk (z. Animation von Arne Kulf In Berlin entscheiden Anfang November die Bürger mit einem Volksentscheid über die Zukunft der Stromversorgung. Seit Ende der 1990er Jahre haben insbesondere einige lateinamerikanische Länder (Venezuela, Bolivien) im Zuge von Verfassungsrevisionen direktdemokratische Elemente im politischen System ausgebaut. Das duale Rundfunksystem spielerisch erklärt [2][3] Auch viele Ämter wie Gerichte, Schulbehörden und Bezirksbehörden und zum Teil auch Volksschul-Lehrkräfte werden direkt vom Volk gewählt. In der Zweiten Republik fanden zwei bundesweite Volksabstimmungen statt: 1978 über die Inbetriebnahme des AKWs Zwentendorf und 1995 über den Beitritt zur Europäischen Union. 2 Grundgesetz: „Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Darauf stehen mehrere Ziele für den nächsten Klassenausflug. Sie ist eine halbdirekte Demokratie und kennt direktdemokratische Instrumente auf allen politischen Ebenen (Gemeinde, Kanton, Bundesstaat), die dort eine gewichtige Rolle für die Politik des Landes spielen. Selbst die zum Zeitpunkt der Wahl bekannten politischen Absichten von Parteien könnten einen Wähler ohne direktdemokratische Rechte in große Probleme stürzen, weil er nur ein Gesamtpaket wählen könne. Was ist demokratie kinder - Vertrauen Sie dem Testsieger. Anhänger eines sogenannten „outputorientierten“ (ergebnisorientierten) Demokratieansatzes stehen direktdemokratischen Instrumenten meist reserviert bis ablehnend gegenüber. Die EU selbst verfügt seit dem 1. Initiativverfahren sind diejenigen direktdemokratischen Instrumente, bei denen das Volk in die gewählte Vertretung ein Anliegen oder eine Vorlage (eine Initiative) zur zwingenden Beratung einbringen kann. Die in den jeweiligen Ländern geführten Diskussionen und vorgebrachten Argumente unterscheiden sich aufgrund der unterschiedlichen Ausgestaltungen der Staatswesen allerdings erheblich. Artikel und Erklärungen zur direkten Demokratie. Bei den meisten Instrumenten müssen die Wahlberechtigten eine festgelegte Zahl an Unterschriften sammeln, um eine Vorlage einzubringen oder eine Abstimmung über eine Vorlage zu erwirken. auch anderswo nach und nach Anwendung findet.[16][17]. Jeder soll mit Kreuzchen abstimmen, wohin er oder sie reisen möchte. In Art. Deshalb ist Basisdemokratie in der großen Politik nicht sinnvoll. Um Ihnen die Entscheidung wenigstens ein bisschen leichter zu machen, haben unsere Analysten abschließend den Sieger des Vergleichs gekürt, welcher zweifelsfrei unter allen getesteten Was ist demokratie kinder stark auffällt - vor allen Dingen beim Thema Preis-Leistung. Demokratie | einfach erklärt für Kinder und Schüler. – nach den schon bekannteren Volksabstimmungen über Volksinitiativen und Referenden,[4][5][6][7][8][9] deren Grundlage ausgebaute politische Rechte sind[10] (Teil der Volksrechte[11]), eine Reihe weiterer direktdemokratischen, eng verwobenen, Elemente, Verfahren und Prozesse[12][13][14][15] Daher kommt der Ausdruck „repräsentative Demokratie“: Das Volk herrscht, indem es alle vier Jahre das Parlament wählt. Sie schwäche die politischen Parteien und stärke Interessengruppen und Spezialinteressen aller Art. Direkte Demokratie auf swissinfo.org. Dort werden Klassensprecher und Schülervertreter gewählt. Die Demokratie ist eine Idee davon, wie Menschen miteinander umgehen sollen. Das heißt aber nicht, dass Kinder unter 14 Jahren nicht genauso das Corona-Virus übertragen können wie ältere Jugendliche oder Erwachsene. Auf Gemeindeebene unterscheidet sich das Bild ebenfalls je nach Land. In Deutschland gibt es diese Staatsform seit 1949, zuvor gab es sie bereits einmal von 1918 bis 1933. die hessische und die bayerische Verfassung). Die Bürger sollen nicht nur Vertreter wählen dürfen, außerdem auch … Hier dringe also die indirekte repräsentative Demokratie erneut in den Bereich der direkten Demokratie ein. Bei vielen – aber nicht allen – Referenden geht der Abstimmung selbst keine Unterschriftensammlung voraus, sondern die Vorlage wird dem Volk direkt zur Abstimmung vorgelegt. Die Bestechung führender Vertreter oder die Ausnutzung von persönlichen Beziehungen sei bei der direkten Demokratie weniger wirksam (bzw. Andere Bundesländer (beispielsweise Oberösterreich) kennen weniger direktdemokratische Instrumente beziehungsweise nutzen andere Bezeichnungen. So hätten die Rechtsextremisten in Weimar durch die direkte Demokratie Gelegenheiten zur Agitation erhalten, was die Demokratie unterhöhlt hätte. [23] Neben Bürgerbegehren und Bürgerentscheid gibt es in einigen Bundesländern das Instrument des Einwohnerantrags (manchmal auch: Bürgerantrag), mit dem Vorlagen in die kommunale Vertretung eingebracht werden können. 99,73 % für den Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich) Manipulation vermutet werden. Hallo Milansky, es stimmt, dass es für Kinder unter 14 Jahren Ausnahmeregelungen gibt. Die Bürger hätten oft nicht den nötigen Sachverstand und die nötige emotionale Neutralität, um komplexe politische Probleme zu bewältigen. Als direkte Demokratie (auch unmittelbare Demokratie oder sachunmittelbare Demokratie genannt) bezeichnet man – im engeren Sinn[1] – sowohl Verfahren[1] als auch ein politisches System, in dem die stimmberechtigte Bevölkerung („das Volk“) unmittelbar über politische Sachfragen abstimmt. Außerdem gibt es freie Wahlen, so dass die Bürger politisch mitbestimmen dürfen. der Demokratie und zum anderen die Diskussion über eine verstärkte Beteiligung von Kindern. Hier sehen wir ein Beispiel von direkter Demokratie: die Schülerinnen und Schüler entscheiden selbst ganz direkt über ihre Ziele und Interessen. 2 ff. Unter der Gesellschaftverstehen wir Gruppen von Personen, die in einem bestimmten abgegrenzten Gebiet oder Raum leben. Diese einzelnen Betrachtungen werden zunehmend „gekoppelt, kombiniert, verbunden, verknüpft, verzahnt“. Empfehlenswerte Demokratielinks. Beispielsweise gilt für sie weiterhin, dass sie solange wie möglich in der Schule unterrichtet werden. Stimmberechtigt waren jedoch nur männliche Vollbürger, eine Minderheit in der Gesamtbevölkerung. Dies entspreche nicht dem demokratischen Grundprinzip. 73 WRV der Bevölkerung das Recht ein, dem Parlament mit mindestens 10 % der Unterschriften der Wahlberechtigten einen Gesetzesvorschlag zu machen. In Österreich gibt es immer wieder Debatten um einen Aus- und Umbau der direkten Demokratie. B. der auf Bundesebene noch nicht eingesetzten qualifizierten Demokratie, ein Amtsmissbrauch weitgehend ausgeschlossen), da unplausible Entscheidungen vom Volk einfach aufgehoben werden könnten. Sie bietet Orientierung und macht Webseiten auffindbar, die für Kinder interessante und geeignete Inhalte bereitstellen. Den Grundsätzen einer demokratischen Wahl entsprachen die Abstimmungen in jedem Fall nicht.[24]. Da in solchen Verfahren sowohl die Initiative als auch das letzte Entscheidungsrecht beim Volk selbst liegen, kommen diese dem demokratischen Ideal vom Volk als Souverän am nächsten, obwohl das Volk seine souveräne Herrschaft nur punktuell zu einer einzigen Frage ausübt. B. für die Nutzung der Kernenergie ist. Ebenso wie bei den Bundesländern schwankt die Ausgestaltung in den Kommunen innerhalb Deutschlands sehr stark, wobei die einschlägigen Regelungen hierzu vom jeweiligen Landesparlament festgelegt werden und die Kommunen selbst darauf keinen oder nur sehr geringen Einfluss haben. B. Volksinitiative in der Schweiz oder Referendum). Volksentscheidranking 2013 von Mehr Demokratie e. V. Länderübersicht der Bürgerbegehrensdatenbank, Die FPÖ und der plötzlich unbequeme «Volkswille», http://www.demokratiezentrum.org/themen/direkte-demokratie/demokratie-initiativen.html, „Warum bundesweite Volksentscheide gefährlich sind“, „Prammer: Ausbau der direkten Demokratie braucht Zeit“, „Österreicher wünschen sich mehr direkte Demokratie“, https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Direkte_Demokratie&oldid=206571587, „Creative Commons Attribution/Share Alike“, Bei einer Wahl müsse man seine Stimme einer einzigen Partei geben, womit man faktisch für jede einzelne ihrer zukünftigen und zu diesem Zeitpunkt meist noch gar nicht bekannten Entscheidungen stimme. B. Kalifornien und Oregon, die mittlerweile ebenfalls auf eine hundertjährige Tradition der direkten Demokratie zurückblicken. Es würde dann diesem Prinzip entsprechen, wenn jeder Bürger eine Partei nennen könnte, die in allen wesentlichen Fragen genau seine Auffassung vertritt. Bis in die 1990er Jahre waren direktdemokratische Verfahren in der Bundesrepublik Deutschland selten und spielten vor allem für die Neugliederung des Bundesgebietes eine Rolle. So führten vergleichsweise bürgerfreundliche Regelungen in Bayern zu mehr als 1000 direktdemokratischen Verfahren auf kommunaler Ebene seit 1995, während es im gleichen Zeitraum im Saarland lediglich 15 waren, von denen acht für unzulässig erklärt wurden. Damit einigten sich Bund und Länder auf neue Corona-Maßnahmen. B. zeitlich fest befristen oder an die Dauer einer parlamentarischen Legislaturperiode binden. Sie wird vom Volk in Wahlen und Abstimmungen […] ausgeübt.“ Da sich „Wahlen“ stets auf Personen und „Abstimmungen“ stets auf Sachfragen beziehen, ist eine Volksgesetzgebung somit prinzipiell vom Grundgesetz abgedeckt. 5,5 % der wahlberechtigten Bevölkerung) eine Initiative in das Parlament einbringen. … Bürgerinnen und Bürger tragen viel Verantwortung … ein mutiges System … Direkte Demokratie – so betrachtet – hat somit zwei Bedeutungen: Letztere Bedeutungsvariante wird aufgrund der Kombination von Elementen direkter und indirekter Demokratie auch als halbdirekte oder plebiszitäre Demokratie bezeichnet. Viele demokratische Staaten der Welt haben in der einen oder anderen Form direktdemokratische Elemente in ihrem politischen System. … Die direkten Volksrechte wurden ursprünglich gerade dafür geschaffen, um jenen Stimmen ein Gewicht zu verleihen, die über die etablierten Wege der Gesetzgebung sonst ungehört verhallten … Die Schweiz hat von allen Demokratien die weitestreichenden direktdemokratischen Elemente. Mit dem fakultativen Referendum können die Bürger mit einer Sammlung von mindestens 50.000 Unterschriften Stimmberechtigter ein bereits beschlossenes Gesetz ebenfalls dem Referendum (sprich: einer Abstimmung durch das Volk) unterziehen. Wie funktioniert eine Demokratie? April 2012 mit der Europäischen Bürgerinitiative über ein erstes – wenn auch sehr begrenztes – direktdemokratisches Instrument. Die Gesetze in einer Demokratie gelten für alle Menschen. Bei der repräsentativen Demokratie trifft die Partei, bzw. Juni 2008 statt und führte zu einer Ablehnung. 1926 scheiterte die von KPD und SPD unterstützte „Fürstenenteignung“ mit einer Beteiligung von 39,6 %, bei 96,1 % Ja-Stimmen am Quorum. swissworld.org. Im Fokus ste-hen dabei vor allem Schülerinnen und Schüler ‒ etwa im Hinblick auf eine Senkung des Wahlalters auf 16 Jahre oder hinsichtlich anderer Möglichkeiten, Kinder und Ju-gendliche an der Gestaltung der Gesellschaft mitwir-ken zu lassen. Je nach politischem Standpunkt wird dies als Versuch der Überwindung der oftmals stark klientelistisch geprägten Politik der lateinamerikanischen Länder gewertet oder auch als Versuch, mit plebiszitären Mitteln eine autokratische Aushöhlung der Demokratie zu verdecken. 146 GG) sowie bei der Neugliederung des Bundesgebietes (Art. In einer Demokratie haben alle Menschen grundsätzlich die gleichen Rechte und Pflichten. Man könne entsprechende Bestandsgarantien z. Für alle Volksbegehren siehe Liste der Volksbegehren in Österreich. Viele Bundesländer wie beispielsweise Vorarlberg kennen die gleichen direktdemokratischen Instrumente wie die Bundesebene (Volksabstimmung, Volksbefragung, Volksbegehren). Vorstöße für eine Grundgesetzänderung in dieser Richtung gab es 2002 von SPD und Bündnis 90/Die Grünen in einem gemeinsamen Gesetzentwurf sowie 2005 von der LINKEN, der FDP und vom Bündnis 90/Die Grünen in jeweils getrennten Gesetzentwürfen. In der Folge schwappte dieser Demokratisierungsschub in die westlichen Bundesländer zurück, so dass mittlerweile alle Bundesländer eine Volksgesetzgebung kennen. Website der Buergeraktion Mehr Demokratie e.V. Für Kinder ab 3 Jahren – Der Spielzeug-Kran ist ideal für Jungen und Mädchen ab 3 Jahren geeignet. Diese dienen dazu, Ihnen Servicefunktionen anbieten zu können sowie zu … In Deutschland[28][29] und Österreich[30], deren Staatswesen ganz überwiegend repräsentativ-demokratisch ausgerichtet sind, kreisen die Debatten zur direkten Demokratie vielfach um grundsätzliche Überlegungen. Es gelte daher, die Demokratie an die sich wandelnden gesellschaftlichen Verhältnisse anzupassen und – über Wahlen hinaus – durch direkte Demokratie und Bürgerbeteiligung weitere Instrumente der demokratischen Teilhabe zu schaffen. Volksabstimmungsverfahren sind all jene direktdemokratischen Instrumente, bei denen aus dem Volk selbst eine Vorlage erarbeitet wird, die schließlich auch vom Volk selbst in einer direkten Abstimmung entschieden wird. GG) vor. Bei der repräsentativen Demokratie handelt es sich um eine Form der Demokratie, bei der die Macht nicht direkt beim Volk, sondern bei durch das Volk gewählten Vertretern liegt. Demos bedeutet „Das Volk“, und meint hier die Bürgerinnen und Bürger, die in einer Demokratie mitbestimmen dürfen, etwa über Wahlen, Abstimmungen oder Beteiligung an Diskussionen. Auf Bundesebene finden Volksabstimmungen seit 1848 statt.[20]. Wenn jedoch die Art der Beteiligung nicht primär als das Fassen von konkreten Beschlüssen betrachtet wird, sondern als intensive Beteiligung möglichst vieler an möglichst vielem im Vordergrund steht, spricht man eher von deliberativer, partizipatorischer Demokratie und anderen mehr – wie: Konkordanz-, Konsens-, Proporz-, Referendums-, Verhandlungsdemokratie etc., je nachdem, welche der Aspekte im Vordergrund dieser Modelle steht. Klassen. In einer Demokratie haben alle Bürger und Bürgerinnen die gleichen Rechte und Pflichten. Die Menschen würden dann entscheiden, ohne wirklich alle Konsequenzen ihrer Wahl abzusehen. Frei heißt, dass jeder den Politiker wählen darf, den er am besten findet. Mehr direkte Demokratie ist für die AfD ein zentrales Ziel. Die erste bekannte direkte Demokratie wurde in der Antike in Athen praktiziert und ist unter der Bezeichnung Attische Demokratie bekannt. Auch in den Städten und Gemeinden entscheidet die Bevölkerung oft selbst über den Finanzhaushalt. © Stefan Eling. 20 Abs. Die Wähler seien in der direkten Demokratie nicht für vier oder fünf Jahre von jeder politischen Mitbestimmung ausgeschlossen. Tragende Stütze der Macht des Monarchen waren das Militär und der Adel. Die Menschen im Parlament treffen dann die wichtigen Entscheidungen. Dies fand am 12. Hier sehen wir ein Beispiel von direkter, Immer wieder wird in Deutschland von verschiedenen Seiten mehr direkte Demokratie eingefordert. In Deutschland sind zwar einige direktdemokratische Elemente auf allen politischen Ebenen vorgesehen, ihre Ausgestaltung ist aber oftmals sehr restriktiv und hat bis in die 1990er Jahre hinein nur sehr punktuell eine Rolle in der Politik des Landes gespielt.