Nicht mehr den Begriff "Rasse" zu verwenden, heißt nicht, dass man nicht Rassismus ansprechen muss. Sie haben die Datenbank "Lean In Collection" gegründet. Darauf hat sich die Bundesregierung geeinigt, erklärte Lambrecht. 1.3. Ein Gespräch über Territorialdenken und die Frage, ob unser Arbeitsplatz noch zu uns passt. Die Koalition ist sich einig, den Begriff „Rasse“ aus dem Grundgesetz streichen zu wollen. Sicher ist, dass das nicht ganz neu ist. Der Begriff „Rasse“ verweise auf das Problem des „Rassismus“, nicht auf die vermeintliche Existenz menschlicher „Rassen“. Doch noch ist umstritten, wie die entsprechende Passage umformuliert … Begriff "Rasse" im Grundgesetz - Gallina: Wir wollen benennen, worum es wirklich geht "Täglich erleben Menschen in unserem Land rassistische Diskriminierung. Auch im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz wird der Begriff der „Rasse“ verwendet. 3 Satz 1 GG dahingehend deuten. Es gibt keine menschlichen Rassen – und doch steht der rassistische Begriff im Grundgesetz. Mark Terkessidis forscht zum Thema Rassismus. Aus Sicht der Wissenschaft gibt es bei Menschen keine Rassen, sondern Populationen. Die deutsche Auslegung der "Bagatellgrenze" der neuen EU-Urheber-Richtlinien ist ein Skandal. Die Autoren der Jenaer Erklärung gehen auf diesen Einwand ein und erklären, dass es "keine wissenschaftlichen Belege für die Existenz einer 'Läufer-DNA' gebe". Aus Sicht der modernen Evolutionsforschung aber sind diese Ordnungsversuche bestimmter Menschengruppen wissenschaftlich nicht haltbar. 3 Abs. Durch das Nutzen von nau.ch sind Sie mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Berlin. Institut für Menschenrechte fordert sensibleren Umgang mit der Sprache, Heiner Bielefeldt im Gespräch mit Klaus Pokatzky. Die ausdrückliche Nennung rassistischer Benachteiligung soll sicherstellen, dass Rassismus als gesellschaftliches Problem gezielt bekämpft wird. Im Grunde kann man aber sagen, sogar schon der Herder Ende des 18. Der Begriff „Rasse“ verweise auf das Problem des „Rassismus“, nicht auf die vermeintliche Existenz menschlicher „Rassen“. Arne Drewes vermietet Büromöbel. Dass ja gerade Antirassismustexte den Begriff Rasse immer noch verwenden, führt ja auch zu unglaublichen Verrenkungen. Eines dieser häufig verwendeten Körpermerkmale zur Kategorisierung von Menschen ist die Hautfarbe. Den Begriff „Rasse“ im Grundgesetz zu lassen Es geht nicht darum, dass jemand anders behandelt wird, weil er so „ist“. Die Verwendung des Begriffs "Rasse" in dieser Richtlinie impliziert nicht die Akzeptanz solcher Theorien. Eigentlich sei es ihm aber nur um die Legitimierung seiner Macht gegangen, meint Kunsthistoriker Michael Imhof. 1. Guten Morgen, Herr Bielefeldt.Heiner Bielefeldt: Guten Morgen, Herr Pokatzky.Pokatzky: Sie sind Direktor des Deutschen Instituts für Menschenrechte in Berlin, das auf einen Beschluss des Deutschen Bundestages vor sieben Jahren als nationale Menschenrechtsinstitution gegründet wurde. Übrigens, über Rassismus wird man nach wie vor reden müssen. "Wenn wir die genetische Diversität betrachten, finden wir allein in Europa jede Veränderung der DNA, die es im Menschen geben kann", sagt der Genetiker Johannes Krause. Der AfD-Abgeordnete Gottfried Curio wirft den Grünen deshalb vor, das Grundgesetz „zeitgeistkonform“ umformulieren zu wollen. Das stimmt mich optimistisch und außerdem stimmt mich doch optimistisch, dass in Österreich das gelungen ist, dass in Finnland das gelungen ist, jetzt jedenfalls bei der Umsetzung der EU an die Diskriminierungsrichtlinien, diesen Begriff zu vermeiden. Union und SPD haben sich geeinigt, den Begriff „Rasse“ aus dem Grundgesetz zu entfernen - ohne dass der Schutz vor Diskriminierung eingeschränkt wird. Nun einigt sich die Bundesregierung darauf, wie Justizministerin Lambrecht sagt. Besser sei die Verwendung der Begriffe Volksgruppe oder Ethnie. Der Begriff „Rasse“ taucht zwei Mal im Grundgesetz auf. Über Mut - und seine Risiken und Nebenwirkungen. Artikel 3 des Grundgesetzes sieht vor, dass niemand wegen "seiner Rasse" benachteiligt oder bevorzugt werden darf. Das heißt, eine Außenperspektive führt dazu, dass bestimmte Menschen zu … Ein anderer Begriff wäre „Rassifizierung“, also rassifizierte Menschen, um deutlich zu machen, die haben keine „Rasse“, sondern die wird ihnen von der Mehrheitsgesellschaft zugewiesen. Aus heutiger Sicht könne die Verwendung des … Er ist immer gewesen und nicht nur in Deutschland Träger rassistischer Abwertung, rassistischer Ausgrenzung.Pokatzky: Aber wenn Sie jetzt das Wort "Rasse" durch den Begriff ethnische Herkunft ersetzen wollen, dann kommen wir ja gleich auch wieder in eine Zwickmühle. Aber eins ist klar, der Kampf gegen Rassismus kann nicht glaubwürdig geschehen, wenn man an diesem so belasteten, von Anfang an so vergifteten Begriff der "Rasse" festhält. Weil es keine "Rassen" gibt und allein die Verwendung des Wortes "Rasse" schon rassistisch ist, soll es aus dem Grundgesetz gestrichen werden. Die Verwendung des Begriffs 'Rasse' in dieser Richtlinie impliziert nicht die Akzeptanz solcher Theorien." Aber was schreibt man stattdessen? Die Rassen wurden primär aufgrund äußerlicher (phänotypischer) Merkmale wie Hautfarbe, Behaarung oder Schä… Er hat dort nichts verloren, weil es zwar Rassismus gibt, aber eben keine Rassen. Der Begriff solle durch eine neue Formulierung zum Schutz vor Rassismus ersetzt werden. Und wenn wir erst recht nicht so naiv sind zu glauben, dass über sprachliche Bereinigung die gesellschaftlichen Probleme schon gelöst wären.Pokatzky: Das ist ja ganz sicherlich auch noch ein unglaublich langer Weg dahin. Durch das Nutzen von nau.ch sind Sie mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Wenn man sagt, wir reden nicht mehr über Rasse, dann heißt das nicht, wie manche befürchten, dass man Rassismus nicht mehr offen ansprechen könnte. Obwohl manche Biologen der Ansicht sind, es sei möglich, menschliche Populationen mit genetischen Unterschieden zu finden, die in etwa verschiedenen Ökotypen bei anderen biologischen Arten entsprechen, haben diese P… Wie optimistisch sind Sie denn, wenn Sie jetzt mal wirklich eine realistische Zeitschiene aufmachen sollten, dass Sie irgendwann Politiker mit Ihrem Vorstoß vielleicht doch überzeugen könnten, dann zumindest in den eigenen Texten ein bisschen logischer zu verfahren?Bielefeldt: Na ja, die Tatsache, dass man zu solchen Verrenkungen Zuflucht nimmt, wie Sie gerade sie zitiert haben, zeigt ja, dass es eine gewisse Sensibilität gibt. Aber wofür sind sie wirklich gut? Rassentheorien (zusammenfassend auch als Rassenkunde oder Rassenlehre bezeichnet) sind Theorien, die die Menschheit in verschiedene Rassen einteilen. In ihren Texten betonen die Wissenschaftler, dass aus Sicht der Evolutionsforschung der "Rasse"-Begriff für den Menschen nicht verwendet werden kann - und auch niemals konnte. Verwendung Der Begriff Rasse findet sich nicht nur im Grundgesetz, sondern auch in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948, in der … Lange galten Spielsachen aus Holz als langweilig und bieder. Ich glaube im Übrigen, dass Rassismus mit allen sprachlichen Varianten einhergehen kann. Der Begriff dürfe … Sie schreiben: "Rassismus braucht eine Legitimation, deshalb sucht er sich Erklärungen und besonders gern biologische Erklärungen, weil sie naturgegeben erscheinen sollen." (Fußnote 1). Ein kleiner Punkt noch. Das ist ja absurd.Pokatzky: Herzlichen Dank, Heiner Bielefeldt, Direktor des Deutschen Instituts für Menschenrechte für ein Gespräch über ein schwieriges Wort und ein noch schwierigeres Vorhaben wahrscheinlich, dass Sie sich auf die Fahnen geschrieben haben. Man merkt es ja schon eben in diesen Fußnoten. Die Studentin Lena Milo hat ihren Vater im März mit dem Coronavirus angesteckt. Und doch kommt es auf die Beziehung dieser beiden Wörter zueinander an. Folglich können wir "Rasse" in Art. Grüne, SPD, FDP und Linke wollen den Begriff „Rasse“ aus dem Grundgesetz streichen oder ersetzen. Jahrhunderts fand es merkwürdig, dass seine Zeitgenossen anfingen, die Menschen so zu sortieren, wie man Hunderassen und Pferderassen sortiert. Der Begriff „Rasse" stellte aber noch keine ethnische oder biologische Kategorie dar und auch die Zugehörigkeit zu einer „Rasse" wurde nicht nach äußerlichen Merkmalen festgelegt. BIOSCIENTIA Institut für Medizinische Diagnostik GmbH55218 Ingelheim (Rhein), 55218 Ingelheim, BIOSCIENTIA Institut für Medizinische Diagnostik GmbH07743 Jena, 07743 Jena, Universitätsklinikum Frankfurt60306, Frankfurt am Main, Warum der Begriff "Rasse" für Menschen falsch ist, "Rassistische Vorstellungen hängen nicht nur an Hautfarbe". Immerhin: "Rasse" und Rassismus sind sprachlich eng verwandt. – Seit mehreren Tagen läuft in Deutschland eine Debatte über den Begriff „Rasse“ im Grundgesetz. In Europa gibt es einige Staaten, die haben es tatsächlich geschafft, bei der Umsetzung der EU-Antidiskriminierungsrichtlinien diesen Begriff zu vermeiden und haben dann zum Beispiel gesprochen von ethnischer Herkunft, ethnischer Identität, da gibt es verschiedene Varianten. Uns geht es zunächst mal um eine Debatte. Der Begriff „Rasse“ ist schließlich keiner vernünftigen Interpretation zugänglich. Bereits im Frühjahr kam die Forderung auf, den Begriff "Rasse" aus dem Grundgesetz zu streichen. Ein Grundgesetz ohne „Rasse“ – Vorschlag für eine Änderung von Artikel 3 Grundgesetz 4 3 Siehe zur Begriffsgeschichte des Begriffs „Rasse“ Cremer, Hendrik (2009): S. 2 und S. 6 ff. Die Autoren der Jenaer Erklärung plädieren daher für den Begriff der "Populationen", der aus Sicht der Biologie eine sich ständig verändernde Gruppe bezeichnet. Die Koalition ist sich einig, den Begriff „Rasse“ aus dem Grundgesetz streichen zu wollen. Dieser Begriff ist ja spätestens seit den ethnischen Säuberungen auch historisch belastet. Der Begriff "Rasse" soll aus dem Grundgesetz gestrichen werden. Gleiches gilt für ein statistisch erhöhtes Krankheitsrisiko wie etwa für Diabetes aufgrund bestimmter Genvarianten, die in manchen Bevölkerungsgruppen gehäuft vorkommen. Kultur ist ein Gut, das sich nicht in Algorithmen pressen lässt. Sie fühlt sich schuldig. Na ja, und jetzt wollen wir mal eben ein bisschen konsequenter sein in der Zukunft und mit diesem Begriff doch ganz aufräumen.Pokatzky: Wir dürfen aber auch nach Ihrer Auffassung in Zukunft zu einem Rassisten Rassisten sagen und Rassismus zu diesem fürchterlichen Menschenverachtenden, was dahintersteckt?Bielefeldt: Ja, natürlich. Zu dieser Zeit wurde der Begriff „Rasse" im Sinne von Abstammung und Zugehörigkeit zu einer bestimmten Familie von ..edlem Geschlecht" (Sommer 1984) Und sie sind vor allem unmenschlich, weil sie eben zu Kategorisierungen, zu Hierarchisierungen führen, die mit Menschenrechten, mit Menschenwürde ganz unvereinbar sind. Etwa, wenn in der Öffentlichkeit mit falschen … Manchmal haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler das Bedürfnis, Dinge klarzustellen. In einem GG-Kommentar hab ich in dieser Hinsicht sinngemäß gefunden "Es kommt nicht darauf an, ob das vermeintliche Merkmal tatsächlich gegeben ist". Streicht den Begriff „Rasse“, fordern Biologen, denn Rassismus hat wissenschaftlich null Substanz. Wenn das so einfach wäre. Die Bundesregierung hat sich nach Angaben von Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) darauf verständigt, den Begriff "Rasse" aus dem Grundgesetz zu entfernen. 3 Abs. Wie geht man am besten mit so einer Situation um? Spanien, Frankreich und Irland haben erreicht, was Deutschland gerade noch versucht: Dort sinken die Corona-Fallzahlen. Die heute lebenden Menschen stimmen zu 99,9 Prozent in ihren DNA-Sequenzen überein. Dabei ist seine Verwendung keinesfalls notwendig. Nun appellieren Sie an die Bundestagsabgeordneten, dass sie das Grundgesetz und weitere Gesetze sprachlich bereinigen sollen. Daher wurde im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz zur Klarstellung die … Der Mann, der das Rentensystem auf den Kopf stellen will. Doch das kann schnell gefährlich werden. Oder ein anderes Beispiel. Allgemeine Problematik und Schwierigkeiten – In verschiedenen europäischen Ländern wird die Verwendung des Begriffs «Rasse» – insbesondere in Gesetzestexten (Fußnote 1). Die Vorstellungen, dass es überhaupt wesentlich sei, bei Menschen über solche möglicherweise aufzufindenden biologischen Differenzen zu reden. Fraglich bleibt allerdings, ob "Rasse" im Alltag tatsächlich als soziale Konstruktion verstanden wird – und eben nicht doch vor allem, wie im Biologieunterricht, als genetische Typenbeschreibung missverstanden wird. Wenn in Verfassungs- oder Gesetzestexten der Begriff «Rasse» vorkommt (wie zum Beispiel im StGB Art. Zur Verwendung des Begriffs Rasse. Die Variabilität aber ist auch hier gegeben; es gibt, wie auch sonst auf der Welt, auch in dieser Region sehr große und sehr kleine Menschen. Der Begriff "Rasse" gilt in der Wissenschaft heute aber als unangemessen. Die Verwendung des Begriffs könne aber heute zu Missverständnissen führen und werde deshalb zu Recht kritisiert. Die Aufklärung - der Beginn der Kategorisierung der Natur Die Verwendung des Begriffs „Rasse" im heutigen Sinn entstand während der Aufklärung (17./18. Berlin. Hier spricht sich die Antidiskriminierungsstelle ebenfalls für eine Änderung des Gesetzestextes aus. 3 Satz 1 GG dahingehend deuten. Die Bundesregierung hat sich nach Angaben von Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) darauf verständigt, den Begriff "Rasse" aus dem Grundgesetz zu entfernen. Das ist unsinnig. Interview von Felix Hütten. Welches Wort soll an seine Stelle treten?Bielefeldt: Nun, da kann man sich Unterschiedliches vorstellen. Aber es gehört schon zur Glaubwürdigkeit der antirassistischen Orientierungen dazu, dass man eben auch darüber sich nicht nur Gedanken gemacht, sondern ab und zu mal ein paar Entscheidungen fällt. Es gibt Beispiele dafür in anderen europäischen Ländern. Doch immer mehr Eltern achten auf Nachhaltigkeit im Kinderzimmer. Sorgenfrei Schulden machen mit der Modern Monetary Theorie, Koloniale Amnesie: Zu viel Ungeklärtes vor der Eröffnung des Humboldt-Forums, Slavoj Zizek über Sex: Schöner scheitern (Sendung), Einfach Bauen: Warum alte Techniken dem modernen Smarthome überlegen sind, "Die Regenschirm-Formel" von Mickaël Launay, Er war einer der Gründungsväter Europas: Karl der Große hat die karolingische Renaissance eingeleitet. Und damit ist so ein antijüdisches Klischee auch schon wieder mit im Spiel. Der Begriff "Rasse" habe immer dazu gedient, Menschen abzuwerten und auszugrenzen, sagte Bielefeldt. Die Bundesregierung hat sich nach Angaben von Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) darauf verständigt, den Begriff «Rasse» aus dem Grundgesetz zu entfernen. »Wo von verschiedenen Rassen die Rede ist, leben heute vor allem Vorurteile und rassistische Hetze auf«, sagte Lambrecht. Aktuell wird „Rasse“ taxonomisch nur noch für Haustiere und Kulturpflanzen verwendet (vergleiche Rasse (Züchtung)), ist wissenschaftlich obsolet und kommt mehr und mehr außer Gebrauch. Heiner Bielefeldt, der Direktor des Deutschen Instituts für Menschenrechte, hat dazu aufgerufen, das Wort "Rasse" zu vermeiden. (7) Auf seiner Tagung in Tampere vom 15. und 16. Es geht nicht nur um jetzt Bereinigung von Gesetzestexten, sondern einfach ein Stück um sprachliche Sensibilität, aber vor allem um Konsequenz im Bemühen, im Kampf gegen Rassismus, was ja vieles bedeutet, nicht nur und nicht in erster Linie die Sprache.Pokatzky: Was ist denn so das Verwerfliche an dem Wort Rasse?Bielefeldt: Na ja, es bedeutet, und zwar von Anfang an, dass Menschen sortiert werden, dass Menschen kategorisiert werden, und zwar meistens so, dass die einen dann in der oberen Kategorie sind, andere vielleicht in der mittleren Kategorie und einige ganz unten, die Schwarzen zum Beispiel. Ein häufig gebrauchtes Argument für die Verwendung des "Rasse"-Begriffs ist die Tatsache, dass etwa erfolgreiche Marathonläufer auffällig häufig aus afrikanischen Ländern wie Äthiopien oder Kenia kommen. Begriff Rasse im Grundgesetz: Hamburg schlägt Änderung in rassistisch vor Justizsenatorin Anna Gallina sagt dazu: "Es ist ein starkes und notwendiges Zeichen, den Begriff im Grundgesetz zu ändern. Und fällt das eigene Büro ihnen bald zum Opfer? In der EU-Richtlinie "zur Anwendung des Gleichbehandlungsgrundsatzes ohne Unterschied der Rasse oder ethnischen Herkunft" aus dem Jahr 2000 heißt es: "Die Europäische Union weist Theorien, mit denen versucht wird, die Existenz verschiedener menschlicher Rassen zu belegen, zurück. Aber Rassismus ist eine Ideologie, die unterstellt, dass Menschen wesenhaft unterschiedlich seien aufgrund biologischer Merkmale oder aufgrund kultureller Prägung, aufgrund unterschiedlicher Mentalitäten, und da wird das Individuum erdrückt. Denn der Begriff «Rasse» wird unterdessen als ein rassistisches Konzept, das heisst als typisches Element von rassistischen Ideologien, aufgefasst. Immer wieder taucht das Wort in Diskussionen auf - dabei ist aus wissenschaftlicher Sicht eindeutig, warum es für Menschen nicht verwendet werden sollte. Union und SPD haben sich geeinigt, den Begriff „Rasse“ aus dem Grundgesetz zu entfernen - ohne dass der Schutz vor Diskriminierung eingeschränkt wird. Es gehe nicht nur um die Bereinigung von Gesetzestexten, sondern sprachliche Sensibilität. Es ist nicht so, dass durch die Ersetzung dieses Begriffs allein schon was gewonnen wäre. Er hat dort nichts verloren, weil es zwar Rassismus gibt, aber eben keine Rassen. Grüne, SPD, FDP und Linke wollen den Begriff „Rasse“ aus dem Grundgesetz streichen oder ersetzen. Das ist jetzt nicht nur eine Sache des bösen Willens, sondern eine Frage sozusagen von Bewusstseinsbildung, bei der wir alle lernen können. Der Begriff "Rasse" ist ein Begriff, von dem man nicht sagen kann, dass er in irgendeiner Weise unschuldig verwendet werden kann. Besser sei die Verwendung der Begriffe Volksgruppe oder Ethnie. Damals war ich noch ein Teenager und habe dazu die Klampfe geschlagen. Gegenwärtig müssen Betroffene im Falle rassistischer Diskriminierung geltend … In der übrigen Biologie wird die Bezeichnung seit den 1950er Jahren immer seltener gebraucht. Das fanden wir alle furchtbar lustig. Darüber möchte ich jetzt sprechen mit Heiner Bielefeldt, den ich im Studio willkommen heiße. Solange der Begriff „Rasse“ wie in Artikel 3 Grundgesetz in Bezug auf Menschen verwendet wird, löst er Irritation und Sprachlosigkeit aus, bis hin zu persönlichen Verletzungen. Der Begriff "Rasse" hat eine rein biologische Bedeutung, sagt die Freiburger Wissenschaftsforscherin Veronika Lipphardt. Der Begriff "Rasse" ist ein Begriff, von dem man nicht sagen kann, dass er in irgendeiner Weise unschuldig verwendet werden kann. Die Verwendung des Begriffs "Rasse" in dieser Richtlinie impliziert nicht die Akzeptanz solcher Theorien". Ich meine, die Politik hat im Moment offenkundig, sagen wir mal, etwas handfestere Probleme noch zu lösen. Wenn in Verfassungs- oder Gesetzestexten der Begriff «Rasse» vorkommt (wie zum Beispiel im StGB Art. Wird da jetzt nicht ein sprachlicher Teufel durch einen verbalen Beelzebub ausgetrieben?Bielefeldt: Ja, das mag ja sein. Das ist schon gut, über Varianten nachzudenken, auch wenn wir für uns nicht in Anspruch nehmen, die ideale Lösung zu haben. Ein Gespräch über Kolonialismus, Verharmlosung und die Frage, warum sich Deutschland so schwer tut mit seiner Rolle als Einwanderungsland. Dabei alles Gute!Bielefeldt: Danke schön.Pokatzky: Und einen schönen Tag noch, Herr Bielefeldt.Bielefeldt: Danke sehr, Herr Pokatzky. Ich wäre empört gewesen, hätte man mir jemand vorgeworfen, dass ich selber ein Rassist sei. Wir sind immer unterwegs, man muss sich was sagen lassen. Jahrhunderts finden. Und deshalb, man muss Rassismus bekämpfen und man muss sich auch überlegen, was das sprachlich bedeutet. In der heutigen Gedenkstätte wird er nun in der Oper "Fidelio" mitsingen - um einen "großen Rucksack Bitterkeit" erleichtert.Mehr, Die Karrierefrau, die am Schreibtisch sitzt, oder das schamlose Zeigen von Terroropfern in Afrika - Sheryl Sandberg von Facebook und Pam Grossman von der Bildagentur Getty Image wollen solchen Klischeefotos etwas entgegensetzen. Eigentlich gibt es kein Argument an diesem verkorksten und wie gesagt vergifteten Begriff festzuhalten. „Die Verwendung des Begriffs kann aber aus heutiger Sicht zu Missverständnissen führen und wird deshalb zu Recht kritisiert“, betont sie. In einem GG-Kommentar hab ich in dieser Hinsicht sinngemäß gefunden "Es kommt nicht darauf an, ob das vermeintliche Merkmal tatsächlich gegeben ist". Um "Missverständnisse" zu vermeiden, will Justizministerin Lambrecht die Formulierung austauschen – … Sie waren vor Ihrer Ernennung zum Direktor des Deutschen Instituts für Menschenrechte Dozent an der Universität Bielefeld, an den Fakultäten für Rechtswissenschaft und Pädagogik. Einige Staaten haben in ihrem nationalen Recht schon Abstand von ihm genommen. Der Zoologe Martin Fischer und der Paläogenetiker Johannes Krause erklären, wieso es keine menschlichen "Rassen" gibt - und warum die Angst vor einer "Überfremdung" falsch ist. Seit wann wird bei uns darüber diskutiert?Bielefeldt: Na ja, ich kann es nicht wirklich präzise datieren. Eine Einteilung in "Rassen" aufgrund sportlicher Leistungen lehnen die Autoren jedenfalls entschieden ab. Der Begriff "Rasse" ist auch von ihnen, von den ehemaligen Widerstandskämpfern gegen Hitler und seinen Wahn, nicht problematisiert worden. 4 Auf internationaler Ebene gab es schon zahlreiche Appelle, vom Begriff der „Rasse“ Abstand zu nehmen. "Rasse" hingegen ist und war, auch mit Blick etwa auf die Verbrechen der Nationalsozialisten, ein statischer Begriff, der Menschen von außen auferlegt wurde - und zwar nach willkürlich gewählten und unwissenschaftlichen Kategorien wie etwa einem Herkunftsland oder bestimmten vermeintlich einheitlichen Körpermerkmalen. 261bis), so schafft die Verwendung dieses Begriffs einen Widerspruch. Während es zum Beispiel bei Hunden Züchtungen mit sehr engem Genpool gibt - Tiere also, die sich genetisch eindeutig kategorisieren lassen - spricht man bei Menschen von einem genetischen Gradienten, der sich, wenn überhaupt, nur in willkürliche Kategorien unterteilen lässt. Fischer und Krause vergleichen diesen Gradienten mit dem Farbkreis: "Klar gibt es dort Rot, Grün und Blau. Die Regierung will Zeichen setzen gegen Rassismus: Ein Anti-Rassismusbeauftragter soll kommen, eine Studie zu Rechtsextremismus in der Polizei, "Rasse" soll als Begriff raus aus dem Grundgesetz. Dies bedeute im Umkehrschluss nicht, dass es nicht auch auffällige Häufungen bestimmter Merkmale geben kann; Menschen aus Südostasien zum Beispiel sind im Durchschnitt etwas kleiner als Menschen aus Nordeuropa. Begriff Rasse im Grundgesetz: Hamburg schlägt Änderung in rassistisch vor Justizsenatorin Anna Gallina sagt dazu: "Es ist ein starkes und notwendiges Zeichen, den Begriff im Grundgesetz zu ändern. Den meisten ist ja doch ein bisschen unbehaglich dabei, diesen Begriff zu verwenden und dann gibt es eben diese etwas verklemmten Fußnotenklarstellungen. Davor waren Sie an den Universitäten in Mannheim und Heidelberg. Herr Bielefeldt, Sie sind Theologe, Philosoph und Historiker. "Trotz der beständigen Auffassung der engen Assoziation zwischen der Hautfarbe der Athleten und der sportlichen Leistungsfähigkeit gibt es bis dato keinerlei Studien, die diesen genetischen Effekt valide bewerten", schreiben sie. So wurde beispielsweise in einem Kanton vorgeschlagen, den Begriff «Rasse» im kantonalen Datenschutzgesetz durch den Begriff «Ethnie» zu ersetzen. Wir meinen nicht, Punkt, Punkt, Punkt. Anmerkung der Redaktion: In einer aktualisierten Version des Textes haben wir präzisiert, dass es sich bei dem zititeren Aufsatz um eine Vorveröffentlichung handelt. Der Begriff "Rasse" soll aus dem Grundgesetz gestrichen werden. Klaus Pokatzky: Ein Wort soll aus unserem Sprachgebrauch verschwinden, das Wort Rasse. Da gab es schon eine Irritation, die man im Grunde über 200 Jahre zurückverfolgen kann. Seite 3 II. Immobilien und Wohnungen kaufen, mieten, anbieten, Stellenangebote für Fach- und Führungskräfte, Informationen und Angebote für Aus- und Weiterbildung. Daher stelle die Verwendung des Adjektivs „rassistisch“ gegenüber der jetzigen Formulierung keine Verbesserung dar. Doch sein größter Fall steht ihm noch bevor: Er will die Sozialversicherung revolutionieren. Die UNESCO hat vor Jahrzehnten schon drauf hingewiesen, dass all diese Theorien, dass Menschen unterschiedliche Rassen haben und von dorther unterschiedliche Wesensmerkmale aufweisen, wissenschaftlicher Unsinn sind. Hintergrund der Studie: «Rasse», ein kontroverser Begriff 4. Man kann über verschiedene sprachliche Varianten nachdenken, sie alle haben ihre Pferdefüße. [3] Die zunehmende Meidung des Begriffs beruht vor allem auf der Verwendung für „ Menschenrassen “. Womöglich spielen ideale Trainingsbedingungen und frühe Förderung eine deutlich größere Rolle. Es gibt keinen wissenschaftlichen Grund, den Begriff 'Rasse' weiter zu verwenden" Auf Einladung der UNESCO und der Universität Wien tagte vom 8. bis 11. Denn der Begriff «Rasse» wird unterdessen als ein rassistisches Konzept, das heisst als typisches Element von …